Aktuelle Förderphase

    Seit 2026 arbeiten wir in Bayerisch-Schwaben im Rahmen der Projektverbünde internationale Arbeitskräfte für Schwaben.

    Unsere Angebote bündeln sich in zwei regionalen Integrationsnetzwerken:

    • Regionales Integrationsnetzwerk für internationale Arbeitskräfte (RINIA) Schwaben

      RINIA Schwaben unterstützt Menschen mit ausländischen Berufs- oder Studienabschlüssen sowie internationaler Berufserfahrung auf ihrem Weg in eine qualifikationsadäquate Beschäftigung. Wir informieren, beraten und begleiten unter anderem bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse, bei Fragen zur beruflichen Orientierung sowie bei notwendigen Qualifizierungen und Anpassungsmaßnahmen. Wir machen berufliche Kompetenzen sichtbar in integrieren internationale Arbeits- und Fachkräfte nachhaltig in den Arbeitsmarkt.

    • Regionales Integrationsnetzwerk Willkommens- und Anerkennungskultur internationaler Arbeitskräfte (RINWA) Schwaben

      RINWA Schwaben unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Betriebe mit internationaler Belegschaft, Berufsschulen und weitere Arbeitsmarktakteure. Wir beraten zu Fragen der Fachkräfteeinwanderung, zur Anerkennung von Berufsqualifikationen sowie zur berufsbegleitenden Qualifizierung. Darüber hinaus begleiten wir Unternehmen beim Aufbau einer nachhaltigen Willkommens- und Anerkennungskultur und bieten praxisnahe Schulungen an – zum Beispiel zu Vielfalt im Betrieb, diskriminierungssensibler Kommunikation und Rassismusprävention.

    Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass internationale Fachkräfte entsprechend ihrer Qualifikation arbeiten können und Unternehmen nachhaltige Unterstützung bei der Gewinnung und Integration internationaler Mitarbeitender erhalten.

    Wir arbeiten praxisnah, regional verankert und bedarfsorientiert. Dabei vernetzen wir Beratungsstellen, Unternehmen, Kammern, Arbeitsmarktakteure, Berufsschulen und weitere Institutionen in der Region. Unser gemeinsames Ziel ist eine starke Willkommens- und Anerkennungskultur sowie eine qualifikationsgerechte und langfristige Beschäftigung internationaler Fachkräfte in Bayerisch-Schwaben.

    Die Entwicklung

    Entwicklungspartnerschaft MigraNet (2005 - 2007)

    MigraNet war eine der sechs Entwicklungspartnerschaften im Netzwerk "Integration durch Qualifizierung (IQ)". Jeder EP war ein eigener Themenbereich zugeordnet. MigraNet beschäftigte sich vor allem mit dem Themenfeld Kompetenzfeststellungsverfahren.

    Kompetenzzentrum MigraNet (2008 - 2014)

    Mit dem Wechsel der Förderperiode folgte ein neuer Name. Das Kompetenzzentrum MigraNet war fortan rein aus Bundesmitteln, hier das BMAS und die BA finanziert. Neben dem bayerischen Netzwerk mit Modellprojektcharakter wurde auch der bundesweite Facharbeitskreis "Kompetenzfeststellungsverfahren" von MigraNet koordiniert. In Augsburg entstand bereits 2008 die erste Anerkennungsberatung.

    MigraNet - IQ Netzwerk Bayern (2015 - 2022)

    Mit dem Einstieg der ESF-Förderung konnte insbesondere der Bereich "Qualifizierungsmaßnahmen im Kontext des Anerkennungsgesetzes" etabliert werden und die Beratungsstruktur für Ratsuchende erweitert werden. Neben eigenen Qualifizierungsmaßnahmen entstand die Qualifizierungsberatung und -begleitung innerhalb des Netzwerks. Hier konnten auch individuelle Qualifizierungspläne mit den Ratsuchenden entwickelt werden.

    Bayernweit entstanden somit verschiedene Qualifizierungsprojekte, angesiedelt bei Universitäten, Hochschulen, den Kammern und freien Bildungsträgern. Vor allem die Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen hat sich trotz mancher schwieriger Anfangsphase gelohnt. Aber auch die enge Kooperation mit Fachschulen und Unternehmen darf hier nicht unerwähnt bleiben.

    Einen weiteren großen Schwerpunkt stellt der Bereich Interkulturelle Öffnung und Diversity Management dar. Arbeitsverwaltungen, also Arbeitsagenturen und Job-Center, haben zum Beispiel Zugriff auf unterschiedliche Weiterbildungsangebote, um sich mit dem Thema Diversität im eigenen Haus oder im eigenen Team auseinander zu setzen. Dazu greifen wir auf ein gut ausgebildetes Netzwerk an Trainer*innen zurück. Aber auch für Kommunen und Unternehmen (hier insbesondere die KMUs) bietet MigraNet Unterstützung an.

    MigraNet plus (2023 - 2025)

    Im Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2025 arbeiteten im Rahmen von MigraNet plus drei Regionale Integrationsnetzwerke in Bayern eng zusammen:

    • Regionales Integrationsnetzwerk MigraNet plus Südostbayern – koordiniert durch Tür an Tür – Integrationsprojekte gGmb
    • Regionales Integrationsnetzwerk MigraNet plus Franken – koordiniert durch Tür an Tür – Integrationsprojekte gGmbH
    • Regionales Integrationsnetzwerk MigraNet plus Region München – koordiniert durch die Landeshauptstadt München, Sozialreferat, Amt für Wohnen und Migration

     

    Bayernkarte IQ RegionaleIntegrationsnetzwerke MigraNetplus Die Netzwerke unterstützten Menschen mit ausländischen Qualifikationen auf dem Weg in eine bildungsadäquate Beschäftigung. Zu den Angeboten gehörten individuelle Beratung, Qualifizierungsbegleitung, Coaching, Kompetenzfeststellung sowie Gruppenmaßnahmen. Zudem wurden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und weitere Arbeitsmarktakteure bei der Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte beraten und begleitet. MigraNet plus leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur nachhaltigen Arbeitsmarktintegration in Bayern.

     

    Förderprogramm IQ

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    IQ FL 2025 zweizeilig DE

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