INTEGRATION BEGINNT AM ARBEITSPLATZ

Vor dem Hintergrund des prognostizierten Fachkräftemangels und bevorstehender demographischer Veränderungen ist Deutschland zunehmend auf die Potentiale von Migrantinnen und Migranten angewiesen. Innovative Ideen und ein Umdenken sind gefragt. Die Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen bzw. deren Anpassung an die Anforderungen des deutschen Arbeitsmarkts durch geeignete Maßnahmen ist mittlerweile ein Thema, das von der Bundeskanzlerin aufgenommen und auch im Nationalen Integrationsplan propagiert wird.

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Die Interviews schildern den beruflichen Werdegang von MigrantInnen. Was wurde im Herkunftsland gelernt und gearbeitet? Über welche Abschlüsse und beruflichen Erfahrungen verfügen MigrantInnen bei ihrer Einreise? Trotz teilweise hoher Qualifikation arbeiten sie in Berufen, die in keinster Weise ihrem Ausbildungsniveau entsprechen. Das liegt zum größten Teil daran, das ihre Potentiale und berufliche Kompetenzen meist nicht anerkannt sondern abgewertet oder gar nicht wahrgenommen und erfasst werden.

Dargestellt werden aber auch positive Beispiele.

Wenn es gelingt, eine entsprechende  Beratung zu bekommen, die zuständigen Behörden und Anerkennungsstellen zu finden und die mit einer Anerkennung verbundenen Verfahren zu durchschauen können Hürden die „unüberwindlich“ scheinen überwunden und die Voraussetzungen für eine adäquate berufliche Integration geschaffen werden.

Die Darstellungen basieren auf Interviews, die von August 2008 bis Februar 2009 durchgeführt wurden.

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