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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mit Vertreter*innen aus dem IQ Netzwerk (v.l.: Gunilla Finke, BMAS, Kristin Steinbring-May, BMAS, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Evelien Williams, IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung, Elvira Stegnos, IQ Netzwerk Baden-Württemberg, Kay Tröger, IQ Netzwerk Sachsen und Stephan Schiele, MigraNet - IQ Netzwerk Bayern)

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil eröffneten gemeinsam mit Vertretern der Bundesagentur für Arbeit und dem IQ Netzwerk die Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung (ZSBA) in Bonn. Als zentrale Anlaufstelle wird sie ein Lotse für Fachkräfte aus dem Ausland sein und sie auf ihrem Weg durch das Anerkennungsverfahren bis zur Einreise nach Deutschland begleiten.

Verfahren sollen für Bewerber*innen aus dem Ausland schneller, transparenter und einheitlicher werden

Für Bundesarbeitsminister Hubertus Heil steht fest: „Ohne ausländische Fachkräfte werden wir unseren Wohlstand in Deutschland nicht erhalten können. Wir brauchen die Menschen von außerhalb. Wir können nicht einfach nur auf sie warten, sondern wir müssen auch um sie werben.“

Die ZSBA hat am 01. Februar 2020 ihre Arbeit aufgenommen. Sie wird in dem komplexen System der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Deutschland eine Lotsenfunktion für Bewerberinnen und Bewerber übernehmen. Dies soll vor allem den Fachkräften helfen, die sich noch im Ausland befinden und am Anfang ihrer Arbeitssuche in Deutschland stehen. Die Servicestelle unterstützt die Fachkräfte bei der Zusammenstellung der erforderlichen Unterlagen für die zuständige Anerkennungsstelle, informiert über regionale Beratungs- und Qualifizierungsangebote und hilft bei der Suche nach einem Arbeitgeber. Hierdurch werden zugleich die Anerkennungsstellen entlastet und die Verfahren beschleunigt.

„Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird nur ein Erfolg werden, wenn wir die Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsabschlüsse effizient gestalten.“, so Heil weiter. Dafür leistet die ZSBA einen wichtigen Beitrag um ausländische Fachkräfte so schnell wie möglich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Die ZSBA wird für eine erste Phase von vier Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und ist in der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit in Bonn angesiedelt.

Interessenten im Ausland können sich per Mail, Telefon oder Chat über das Virtuelle Welcome Center der ZAV melden (erreichbar über das offizielle Fachkräfteportal www.make-it-in-germany.com) und werden dann von Beraterinnen und Beratern der Servicestelle über das Anerkennungsverfahren beraten.

Video: Fachkräfte- Einwandergesetz: Zentrale Servicestelle für Berufsanerkennung in Bonn eröffnet - Tagesschau.de