Neben der klassischen Existenzgründungsberatungsarbeit hat das Teilprojekt im Rahmen des IQ-Landesnetzwerkes Bayern MigraNet folgende Themenschwerpunkte:

Existenzgründung und Anerkennungs-/Aufenthaltsrecht

Hier werden Existenzgründerinnen und Existenzgründer unterstützt, bei denen die Anerkennung ihrer im Ausland ausländischer Berufsabschlüsse einen Teil des Gründungsprozesses darstellt. Diese Anerkennung spielt sowohl bei Existenzgründungen im Bereich des Handwerks (Meisterpflicht, Altgesellenregelung) als auch im Bereich der freien Berufe eine wichtige Rolle. Auch bei den zum Teil äußerst komplexen Fragen zum Aufenthaltsrecht benötigen viele Existenzgründer/innen Unterstützung.


Migrantinnen und Migranten als Existenzgründer/innen aus Hochschule und Universität

Viele Migrant/innen aus technischen (Architektur, Ingenieurswissenschaften) und nichttechnischen Berufen (Sprachwissenschaften, Sozialwissenschaften, Kunstwissenschaften) finden sich nach Studienabschluss auf Grund der Branchenspezifika als Selbständige wieder, ohne auf diese Herausforderung ausreichend vorbereitet zu sein.

Das Teilprojekt XeneX bietet hier spezielle Beratungen für Studierende und Absolventinnen und Absolventen an und führt Informationsveranstaltungen an Hochschulen durch.

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Migrantinnen und Migranden als Existenzgründerinnen und Existenzgründer aus dem Ausland

Bedingt durch die demographische Entwicklung sind Überlegungen, die einen verstärkten Zuzug von Fachkräften ins Auge gefasst haben, in vollem Gange. Das eine verstärkte Unterstützung von Existenzgründungen im Bereich der KMU aus dem Ausland in Deutschland ebenfalls das Fachkräftepotential heben kann, ist jedoch noch nicht auf jeder politischen Agenda.

Gemeinsam mit der IQ-Fachstelle „Migrantenökonomie“ wurde die Internetplattform www.wir-gruenden-in-deutschland.de ins Leben gerufen. XeneX betreut die vielfältigen Anfragen die sich über die Plattform ergeben. Auf dieser Plattform werden in verschiedenen Sprachen unterschiedliche Zielgruppeninformationen und fremdsprachige Berater zur Verfügung gestellt. Auch Gründungsintermediäre erhalten hier Tipps und Ratschläge.


Menschen mit Fluchtgeschichte als Existenzgründerinnen und Existenzgründer

Seit dem Jahr 2015 berät das Teilprojekt auch verstärkt Menschen mit Fluchtgeschichte bei ihrer Existenzgründung. So wird auch der mehrsprachige Einsteigerkurs „Systemisches Wissen des Marktes Deutschland“ für diese Neuzuwanderer durchgeführt.