Das Unterprojekt "EiKu - Kultursensible Einarbeitung in der Altenpflege" des Projektes "KEI - Kompetenzen für erfolgreiche Integration" entwickelt und erprobt gemeinsam mit Beschäftigten der Altenpflege ein kultursensibles Einarbeitungskonzept für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Dazu kooperiert das Projekt mit der MÜNCHENSTIFT gGmbH, einem Pflegedienstleister aus München. Ziel ist es, ein allgemein anwendbares Konzept der kultursensiblen Einarbeitung zu entwickeln, das sich auch auf andere Pflegeunternehmen und Unternehmen anderer Branchen übertragen lässt.

Projektbeschreibung

Im Zentrum des Projektes steht die partizipative Entwicklung und Erprobung eines kultursensiblen Einarbeitungsmodells. Dabei werden möglichst alle Betroffenen einbezogen. Hierzu gehören neben Führungskräften und Vertreter/innen relevanter Fachabteilungen insbesondere auch neue und erfahrene Mitarbeiter/innen mit und ohne Migrationshintergrund sowie Bewohner/innen und deren Angehörige.

Konkret geht das Projekt in vier Phasen vor:

  1. Zunächst wird im Pilotunternehmen eine Ist-Analyse durchgeführt, in der die Herausforderungen der Einarbeitung von ausländischen Fachkräften sowie Handlungsansätze für eine kultursensible Einarbeitung identifiziert und beschrieben werden.

  2. Darauf aufbauend wird in Zusammenarbeit mit einem Entwicklungs-Team aus Beschäftigten des Pilotunternehmens ein kultursensibles Einarbeitungsmodell entwickelt.

  3. Dieses Modell wird im Pilotunternehmen umgesetzt, erprobt und optimiert.

  4. Auf Grundlage der Erfahrungen im Pilotunternehmen wird ein übertragungsfähiges Konzept zur Entwicklung von kultursensiblen Einarbeitungsmodellen erstellt, das weiteren Unternehmen zur Verfügung steht.

Das kultursensible Einarbeitungsmodell beschreibt einerseits eine systematische Form der Einarbeitung – d. h. einen Rahmen, in dem die Einarbeitung stattfinden kann, andererseits sind darin einzelne Elemente definiert, die das interkulturelle Lernen befördern.

Zielgruppe

Das Projekt EiKu richtet sich an Unternehmen und KMUs, die konkrete Lösungen für die kultursensible und wirkungsvolle Einarbeitung von ausländischen und inländischen Fachkräften benötigen. Wichtigste Zielgruppe sind daher zunächst Mitarbeitende mit und ohne Migrationshintergrund sowie Führungskräfte und Personalverantwortliche. Die entwickelten Instrumente und Konzepte unterstützen Unternehmen der Pflegebranche und anderer Branchen dabei, ausländische Fachkräfte erfolgreich zu integrieren.

 

Wir haben Elisa einige Fragen zu ihrem Arbeitsalltag in Bezug auf das Projekt EiKu gestellt. Hier finden Sie das komplette Interview.