Publikationen zum Themenbereich Diversity finden Sie hier zusammengefasst.

Interkulturelle Öffnung - warum eigentlich?

Die Forderung nach einer interkulturellen Öffnung von Einrichtungen entstand in den 80er Jahren vor allem in der Sozialen Arbeit. Die Gesellschaft war vielfältiger geworden.

 ikoeInsbesondere die Zuwanderung von Menschen anderer Herkunft bedeutete für deutsche Institutionen neue Herausforderungen. Die sozialen Dienste erreichten diese Menschen häufig nicht, weil unterschiedliche Barrieren den Zugang verhinderten. Das Gebot der Chancengleichheit und der sozialen Gerechtigkeit gab aber den Anspruch vor, für alle Einwohnerinnen und Einwohner Unterstützung und Hilfe anzubieten. Ein neues Handeln in veränderten Strukturen wurde erforderlich. Der Prozess der interkulturellen Öffnung bringt viele Vorteile: erhöhte Kundinnen- und Kunden bzw. Nutzerorientierung, höhere Kreativität durch die Einbeziehung vielfältiger Sichtweisen, die Bindung von Beschäftigten sowie die Schaffung einer produktiven Gesamtatmosphäre können positive Effekte sein.

Interkulturelle Öffnung - warum eigentlich?