projekthintergrund

Projektbeschreibung

Vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel und demographischem Wandel hat sich das Thema Zuwanderung zu einer festen Größe in der gesellschaftlichen Realität Deutschlands entwickelt.

Vor diesem Hintergrund sind mannigfaltige Projekte entstanden, die die Bedarfe von Zuwander/innen analysieren und den Zuwanderungsprozess aktiv begleiten mit dem Ziel, eine Willkommen- und Anerkennungsstruktur zu etablieren.

Wir freuen uns, Ihnen das Resultat unseres Projekts „Zuwanderung in Arbeit und Existenzgründung“ vorstellen zu dürfen, das die Informationslage zuwanderungsinteressierter Personen zum Arbeiten und Leben in Deutschland verbessern möchte und dafür einen Wegweiser in Form eines Online- Portals entwickelt hat.


Beteiligte

Teilprojekte des IQ-Landesnetzwerks Bayern, MigraNet

  •  „Zuwanderungsberatung“, Träger Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH, Augsburg, sowie
  • „Xenex – Existenzgründungberatung“, Träger Ausbildungsring Ausländischer Unternehmer (AAU) e.V., Nürnberg

Die Zuwanderungsberatung berät zu Visa- und Aufenthaltsfragen sowie Arbeitsmarktzugang und richtet sich an Zuwanderinnen und Zuwanderer im In- und Ausland, die eine Erwerbstätigkeit, ein Studium oder eine Weiterbildung in Deutschland aufnehmen wollen sowie an interessierte Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber und Multiplikatorinnen/Multiplikatoren.

Das Teilprojekt XeneX berät Gründungsinteressierte aus dem In- und Ausland zu allen Fragen der Existenzgründung sowie beruflichen Anerkennung und Aufenthaltsrecht und unterstützt unter anderem bei der Formulierung von Geschäftsideen, der Erstellung von Businessplänen und dem Anerkennungsverfahren von im Ausland erworbenen Abschlüssen.


Datenerhebung

Zur praktischen Untermauerung des Online- Portals wurde eine Umfrage in Córdoba, Spanien, durchgeführt, deren Ergebnisse die aufgeführten Informationen sinnvoll ergänzen.

Diese finden Sie hier: Umfrage

Befragt wurden zuwanderungsinteressierte Spanier/innen im Alter von 18-65 Jahren (52% 25-40 Jahre und 45% 18-25 Jahre, darunter 37% Frauen, 59% Männer), deren Wanderungsgründe in erster Linie Arbeits- und Ausbildungssuche und die Hoffnung auf attraktivere Lebensbedingungen in Deutschland sind.