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Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Aus- und Weiterbildung

Um einen Beruf zu erlernen, kann man in Deutschland auch eine betriebliche, eine schulische Ausbildung oder eine Ausbildung an einer Berufsakademie machen.

  • Die betriebliche, auch duale Ausbildung genannt, ist eine Kombination aus praktischen und theoretischen Inhalten, die in einem Betrieb und an einer Berufsschule vermittelt werden. Die Ausbildung dauert zwischen 2 und 3 ½ Jahren.
  • Die schulische Ausbildung findet an einer Fachschule statt und dauert zwischen 1 und 3 Jahren, zum Beispiel im medizinisch-technischen Bereich.
  • Die Ausbildung an Berufsakademien ist eine Kombination aus praktischen und theoretischen Inhalten, die in einem Betrieb und an einer Berufsakademie vermittelt werden. Diese dauert zwischen 3 und 4 Jahren.

Hier finden Sie eine allgemeine Übersicht der Berufsbilder in Deutschland.
Hierzu muss vor der Einreise ein Visum zum Zweck der Ausbildung bei der Auslandsvertretung (Botschaft/Konsulat) beantragt werden.

Voraussetzungen:

  • Ausbildungsvertrag einer Ausbildungseinrichtung
  • Prüfung der Arbeitsmarktbedingungen durch die Bundesagentur für Arbeit (BA)/ Zentrale Ausland- und Fachvermittlung (ZAV)

Der Arbeitsmarktzugang von Ehegatt/innen orientiert sich an dem Status des Partners. In Fragen zu Arbeitsmarktzugang von Ehegatt/innen, können Sie sich über das Kontaktformular Informationen zu Ihrem individuellen Fall beim dem Bürgerservice des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge einholen. Für telefonische Anfragen rund um das Zuwanderungsgesetz erreichen Sie den Bürgerservice unter +49 911 943-6390.