anerkennung

Anwendungsbereich des Anerkennungsgesetzes des Bundes

Schaubild Anerkennung

Bei der Anerkennung von ausländischen Qualifikationen wird unterschieden zwischen sogenannten reglementierten und nicht-reglementierten Abschlüssen.

In den reglementierten Berufen braucht man eine Anerkennung, um im entsprechenden Beruf arbeiten zu dürfen. Rund 60 Berufe zählen zu den reglementierten Berufen, darunter zum Beispiel Ärzte/innen, Rechtsanwälte/innen oder auch Lehrer/innen. Aufgrund des föderalen Systems in Deutschland gibt es Berufe, die deutschlandweit einheitlich und Berufe, die unterschiedlich je nach den Gesetzen des jeweiligen Bundeslandes, geregelt sind.

Die Mehrheit der Berufe zählt zu den nicht reglementierten Berufen. Diese Berufe können auch ohne eine Anerkennung ausgeübt werden, sie ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Zu diesen Berufen zählen zum Beispiel Bankkauffrau/Bankkaufmann, Physiker/innen oder auch Ökonominnen/Ökonomen.

Seit Inkrafttreten des neuen Anerkennungsgesetzes gibt es die Möglichkeit, unabhängig von der Herkunft und vom Aufenthaltsstatus einer Person einen Antrag auf Anerkennung zu stellen. Grundsätzlich ist es auch möglich, Anträge bereits aus dem Ausland zu stellen.

Für die Einreise nach Deutschland wird in bestimmten Fällen eine Anerkennung der ausländischen Qualifikationen verlangt.

Da die Möglichkeiten der Anerkennung je nach dem Abschluss und Bundesland variieren können, ist es ratsam, sich umfassend zum Anerkennungsprozess beraten zu lassen. Unter den folgenden Links finden Sie Kontaktdaten zu den Beratungsstellen und weiterführende Information zur Anerkennung.

Kontaktdaten zu den Beratungsstellen und weiterführende Informationen zur Anerkennung:

IQ-Beratungsstellen - IQ-Netzwerk

Informationen zur Anerkennung - Anerkennung in Deutschland