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Dank der Einladung des American Institute for Contemporary German Studies der Johns Hopkins University in Washington D.C. konnte der AAU e.V. eine Woche am Programm “Integrating Migrants into the workforce” in Charlotte, North Carolina, teilnehmen. Auf dem Programm standen Besuche bei Betrieben sowie bei Institutionen aus den Bereichen Bildung, Migration und Existenzgründung und ein reger Gedankenaustausch der Teilnehmenden.

In einer Studie der Stiftung Warentest im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) schnitt die KomBI-Laufbahnberatung neben der Kompetenzenbilanz am besten von allen 11 getesteten Verfahren ab!

Die „KomBI-Laufbahnberatung (Kompetenzorientiert, Biografisch, Interkulturell)" ist ein stärken- bzw. ressourcenorientierter, auf einer Kompetenzfeststellung basierender Beratungsansatz für Beraterinnen und Berater, die in interkulturellen bzw. migrationsspezifischen Settings arbeiten. Zur Qualifizierung der Beraterinnen und Berater wurde hierzu auch ein Fortbildungsangebot entwickelt, das im Rahmen des bundesweiten Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) und „MigraNet – IQ Landesnetzwerk Bayern“ umgesetzt und erprobt wurde

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Das Anerkennungsgesetz feiert am 1. April 2017 sein fünfjähriges Bestehen. Im Rahmen der Vernissage am 30. März haben die Rednerinnen und Redner aufgezeigt, welche Schritte auf dem Weg zurückgelegt wurden, damit dieses Gesetz überhaupt entstehen konnte. Außerdem beleuchteten wir, welchen maßgeblichen Beitrag die Tür an Tür - Integrationsprojekte gGmbH hierbei geleistet hat. Sie können die Ausstellung noch bis Ende Juni 2017 im Café Tür an Tür besichtigen.

Logo Unternehmenspreis Wir für Anerkennung

Mit dem Unternehmenspreis »Wir für Anerkennung« zeichnet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erstmals unternehmerisches Engagement im Bereich der beruflichen Bildung aus. Vom 1. März bis 30. April 2017 sind Unternehmen bundesweit eingeladen, sich um den Preis zu bewerben.

Der Europäische Sozialfonds (ESF) feiert im März 2017 zusammen mit den Römischen Verträgen seinen 60. Geburtstag - und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) feiert das Jubiläumsjahr mit einer Ausstellung. Seit 60 Jahren arbeitet der ESF nunmehr daran, die Beschäftigungschancen der Menschen zu verbessern, indem er ihnen hilft, ihr berufliches Know-how an die sich stetig wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen. Gleichzeitig trägt er dazu bei Strukturen zu schaffen, um diesen Veränderungen zu begegnen, um berufliche und soziale Teilhabe zu verbessern und um nachhaltiges Wachstum in den Mitgliedsstaaten zu sichern.

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Seit 2016 gibt es das deutsche Integrationsgesetz. Im Januar ist jetzt neu das Bayerische Integrationsgesetz in Kraft getreten. Diese Gesetze sollten die Integration der Flüchtlinge in Deutschland erleichtern. Der Grundgedanke dabei ist »Fördern und Fordern«. Das Netzwerk Politische Bildung Schwaben wollte erfahren, welche Auswirkungen diese Gesetze nun auf die Geflüchteten und die Menschen hat, die mit ihnen arbeiten.

20170119 IQ Kongress 2016

Der IQ Kongress vom 6. und 7. Dezember 2016 in Berlin hat eines deutlich gemacht: Während in Deutschland erneut eine politische Debatte geführt wird, ob Geflüchtete und Zugewanderte bei uns willkommen sind, arbeiten zahlreiche staatliche, halbstaatliche und zivilgesellschaftliche Einrichtungen und Initiativen längst erfolgreich an der Integration der Zugewanderten. Entscheidend für diese Integration ist, dass Zugewanderte mit ihren Qualifikationen auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine gute und faire Beschäftigung finden.

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Über die "ESF-Qualifizierung im Kontext des Anerkennungsgesetzes" stehen Qualifizierungsmaßnahmen für Akademikerinnen und Akademiker sowie für Ausbildungsberufe zur Verfügung. Von zentralem Interesse ist, dass im Ausland erworbene Berufsabschlüsse - unabhängig vom Aufenthaltstitel - häufiger in eine bildungsadäquate Beschäftigung münden.

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Die aktuelle Ausgabe des Fachmagazins IQ konkret trägt den Titel des IQ Kongresses 2016 "Migration bewegt" und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen, die auch die zweitägige Veranstaltung vom 6. bis 7. Dezember geprägt haben. Zu Wort kommen neben einigen der dort anwesenden Referentinnen und Referenten, zusätzliche Expertinnen und Experten, die über weitere Aspekte der Migration nachdenken. Mit dabei: Konfliktforscher Prof. Andreas Zick, Ekrem Senol, Chefredakteur des Onlinemagazins MIGAZIN und TV-Moderator Till Nassif, der durch den Kongress führte und im Interview sehr persönlich über Aspekte der Zuwanderung spricht.

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Finanzbuchhalter Foday Sherriff, geflüchtet aus Sierra Leone, absolviert seit 1 1/2 Jahren eine Ausbildung zum Elektromechaniker in einem Unternehmen im Allgäu. Samer Al Halak, Unternehmer aus Syrien, betrieb in Syrien mehrere Bäckereien und übernahm im vergangenen Jahr einen Backbetrieb in Nürnberg. Beide berichten in einem Beitrag des ZDF-Morgenmagazins vom heutigen Dienstag, 03. Januar 2017, über ihre Erfahrungen. Überdies nehmen Frank-Jürgen Weise, Leiter der Bundesagentur für Arbeit, und Rainer Aliochin vom Ausbildungsring Ausländischer Unternehmer (AAU) e.V. im MigraNet - IQ Landesnetzwerk Bayern, Stellung zu Herausforderungen und Chancen bei der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter.

Den vollständigen Beitrag in der Mediathek des ZDFs finden Sie hier.