Das Unterprojekt "IKÖKMU - Interkulturelle Öffnung von KMUs“ des Projektes "KEI - Kompetenzen für erfolgreiche Integration" beschäftigt sich mit der Frage, wie in bayerischen Landkreisen Kommunen und KMUs in der interkulturellen Öffnung zusammenwirken können. Hierfür spricht IKÖKMU einerseits Landkreise und Wirtschaftsförderer an um über diese in Kontakt mit KMUs zu kommen, auf der anderen Seite führt KEI-IKÖKMU eine Interviewstudie durch um Best-Practice-Beispiele erfolgreich „interkulturell geöffneter“innovativer Unternehmen zu sammeln und dieses Wissen KMUs zugänglich zu machen.

Das Projekt KEI-IKÖKMU zielt darauf ab die Kompetenzen aus MigraNet für KMUs verfügbar zu machen. Hierfür sammeln wir einerseits Best Practice Beispiele aus innovativen Startups, denen die interkulturelle Öffnung sehr gut gelingt. Andererseits stellen wir die bestehenden Angebote von MigraNet zusammen und beraten Kommunen, Landratsämter und KMUs darin interkulturelle Öffnung zu betreiben. Hierbei wird auch mit den Geschwister-Projekten aus KEI (KomBI und EiKu) kooperiert.

Zielgruppe

  • Landratsämter

  • Kommunen

  • KMUs

Projektbeschreibung

In einem ersten Schritt werden Gespräche mit Landratsämtern und Wirtschaftsförderern geführt. Bislang sind dies die Landkreise München, LK Landsberg a. Lech, Weilheim i.OB und Miesbach. In Zusammenarbeit mit den Landratsämtern wird erarbeitet, welche spezifischen Bedarfe im LK bestehen und wie man das Thema interkulturelle Öffnung publik machen kann. Im nächsten Schritt finden öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen in den Landkreisen statt, über die Kontakt zu kommunalen Vertretern und KMUs hergestellt werden soll.

Parallel erarbeiten wir in IKÖKMU einen Katalog von möglichen Maßnahmen zur interkulturellen Öffnung und hinterlegen diesen mit den Angeboten aus MigraNet. In der Zusammenarbeit mit KMUs und Kommunen soll dann identifiziert werden, wer aus MigraNet ein guter Ansprechpartner für die jeweilige Einrichtung oder das Unternehmen sein kann. Dieser Katalog entsteht vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Literatur zum Thema und auf Grund des in MigraNet vorhandenen Know-Hows.

Parallel hierzu stoßen wir in IKÖKMU eine Studie an, in der innovative Unternehmen aus dem Raum München in einer Interviewstudie nach ihren Strategien zur interkulturellen Öffnung befragt werden. Hintergrund: es gibt viele sehr erfolgreiche schnell wachsende Unternehmen, die hervorragend mit Diversity umgehen können. Für uns stellt sich die Frage: was können andere KMUs von diesen nicht nur technologisch, sondern mitunter auch sozial innovativen Unternehmen lernen?

Überdies entsteht eine Bachelorarbeit, in der KMUs, die bislang noch weniger Berührungspunkte mit dem Thema Diversity und IKÖ hatten befragt werden, auf welche Weise sie sich mit diesem Thema befassen bzw. welche Schwierigkeiten sie darin sehen.

Auf dieser Grundlage soll ein Fragebogen entwickelt werden, der wiederum von Landratsämtern dafür verwendet werden kann die KMUs im Landkreis nach deren Bedarfen zu befragen.

Auf Basis dieser Erkenntnisse entsteht ein umfangreiches Beratungsangebot für Kommunen und KMUs, das im Projekt pilotierend erprobt wird.