Der Zusatzqualifikationslehrgang „Betriebliche Welcome-ManagerIn für junge Neuzuwanderer (IHK)“ soll den international zuwandernden Arbeitskräften Unterstützung bei der Integration bieten.

Ziel

Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen ein Instrumentarium an die Hand zu geben, international zuwandernde Arbeitskräfte mit besonderen Ausgangslagen (Auszubildende, Flüchtlinge, Ausländische Studierende in Deutschland) in das Unternehmen zu integrieren.

Zielgruppe

Als teilnehmende Zielgruppe an der Kurzqualifizierung sind neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Personalabteilung auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer besonderen Affinität zur Zielgruppe geplant. Thematisch wird der Schwerpunkt der Zusatzqualifikation auf der Arbeit im Unternehmen, also mit den Neu-Zuwanderern, dem Kollegium sowie den Arbeitnehmervertretungen und Führungskräften liegen. Dabei soll der Schwerpunkt der Zielgruppe auf jüngeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegen, um einen peer-group-Ansatz zum Tragen zu bringen.

Projektbeschreibung

Es wird den Teilnehmenden aufgezeigt, welche Möglichkeiten es zur Stärkung der betrieblichen Integration der neuzugewanderten Kolleginnen und Kollegen gibt, welche Problemstellungen auftauchen können und wie sich die einzelnen Neuzuwanderergruppen (Ausbildende, Flüchtlinge, ausländische Studierende, sonstige junge Arbeitskräfte) voneinander unterscheiden.

Die Zusatzqualifikation beschäftigt sich aber auch mit dem Themenkomplex der Integration in die Gesellschaft, wobei hier das Hauptaugenmerk auf den Möglichkeiten des Unternehmens und der jeweiligen Belegschaft liegt, z. B. in den Bereichen Wohnen, Bildung und aufenthaltsrechtliche Fragen. Die Kursteilnehmenden lernen grundsätzliche Ausrichtungen des Aufenthaltsgesetzes und des Anerkennungsgesetzes kennen und erhalten einen Überblick der regionalen Unterstützungsstrukturen. Über die Projektlaufzeit hinaus soll ein Welcome-Supporter-Stammtisch initiiert werden, der dem kollegialen Austausch dient.