In dem Projekt „Anpassungsqualifizierung im Verbund“ wird eine Qualifizierung entwickelt und erprobt, um „wesentliche Unterschiede“ zwischen dem im Ausland erworbenen Abschluss und dem deutschen Referenzabschluss auszugleichen. Dabei wird an die jeweils vorhandenen Kompetenzen der Migrantinnen und Migranten angeknüpft.

Projektbeschreibung

Betriebe und Organisationen erklären sich bereit, den AiV-Teilnehmenden Hospitationen, Praktika, befristete Verträge oder Teilzeitverträge anzubieten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten nicht nur im Betrieb, sondern durchlaufen zusätzlich extern  Maßnahmen zur Ergänzung von Fachkompetenz, Methoden- und Sozialkomeptenz sowie Sprachkometenz auf individuell ausgearbeiteter Basis.  Ein Coaching ergänzt das Angebot.

Zielgruppen

  • Das Teilprojekt richtet sich an Personen mit einer teilweisen Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Qualifizierung in einem IHK Ausbildungsberuf.
  • Eine weitere Zielgruppe sind Migrantinnen und Migranten ohne aufenthaltsrechtliche Einschränkungen, welche erstmals eine Anerkennung anstreben.
  • Das Teilprojekt richtet sich ebenso an Personen mit voller Anerkennung in einem IHK-Beruf, die ihre Anerkennung nicht einordnen können bzw. noch keinen adäquaten Arbeitsplatz gefunden haben.

Ziele

  • Die volle Teilhabe und Chancengleichheit von Personen mit Migrationshintergrund mithilfe von Beratung, Coaching und handlungsorientierter Förderung.
  • Die erfolgreiche Bewerbung auf dem 1. Arbeitsmarkt und ein Arbeitsplatz, welcher den vorhandenen Kompetenzen entspricht.
  • Die (Weiter-)Entwicklung der Handlungskompetenz und Erhöhung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt.